APIs sind in aller Munde, vor allem, wenn es sich um Anwendungen von Fintechs handelt. Aber wofür stehen diese drei Buchstaben überhaupt?

API steht für Application Programming Interface und bezeichnet Schnittstellen zwischen zwei Systemen oder Programmen. Sie ermöglichen den sicheren und automatisierten Austausch von Informationen. Anders gesagt: Unterschiedliche Programme können dank API direkt miteinander kommunizieren.

Heute werden APIs vor allem in Web-Anwendungen benutzt. Zwar gehören Schnittstellen schon immer zu Betriebssystemen, Datenbanken, Hardewaremodulen und Programmbibliotheken, jedoch ermöglichen APIs einen direkten, und somit schnellen Austausch zwischen unterschiedlichen Systemen. Dementsprechend können Entwickler*innen beispielsweise Programme für Betriebssysteme wie iOS und Windows entwickeln. Damit spielen APIs eine maßgebliche Rolle in der Entwicklung von adaptiven Programmen, die sich in Ökosystemen aus verschiedenen Softwares und Diensten mit anderen verbinden lassen.

Informationskontrolle mit APIs

Die Nutzung von APIs unterliegt immer einer individuellen Rechtevergabe, schließlich sollen nicht alle Daten frei verfügbar sein und ihr Fluss einer Kontrolle unterliegen. Bei der Öffnung ihrer Plattform verfolgen Entwickler *innen verschiedene Ansätze. Diese reichen von einer Öffnung für jegliche Programme über offene Schnittstellen bis hin zu einer strengen Reglementierung, die Schnittstellen nur für ausgewählte Partner öffnet. Hersteller von Betriebssystemen wie Apple oder Microsoft öffnen ihre Systeme meist sehr breit, um möglichst viele Entwickler*innen dazu zu ermutigen, Programme für ihre Systeme zu schreiben. Plattformen zum Führen von Finanzgeschäften, wie etwa Elinvar, setzen hingegen auf eine sehr restriktive Handhabe und binden nur jene Dienste und Programme ein, die für ihr Kerngeschäft notwendig sind. Im Falle von Elinvar sind das beispielsweise Schnittstellen zu den depotführenden Banken der Investor*innen, oder zu Dienstleistern, über die neue Privatanleger*innen online in kürzester Zeit ihre Identität bestätigen lassen können.

Was haben Netflix und die digitale Vermögensverwaltung gemeinsam? Im Idealfall eine intuitive, nutzerfreundliche Oberfläche

Die meisten Vermögensverwalter sind sich bewusst, dass die Digitalisierung einen immensen Einfluss auf ihre Branche hat – und weiter haben wird. Eine besondere Herausforderung sind dabei die steigenden Erwartungen der Privatanleger*innen an das Portfoliomanagement. Sie wollen die intuitive Benutzerführung und Übersichtlichkeit, die sie von anderen webbasierten Diensten kennen, auch in der digitalen Vermögensverwaltung genießen. So setzen Netflix, Twitter und Co. hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit nicht nur in ihren eigenen Branchen Maßstäbe, sondern für alle Anwendungen, die auf den Smartphones und Computern ihrer Nutzer*innen untereinander um Aufmerksamkeit konkurrieren.

Diese Erkenntnis können Vermögensverwalter aktiv für sich nutzen: Durch die Ergänzung ihrer individuellen Beratungsexpertise mit technologischer Innovation, können sie Kund*innennutzen schaffen und ihre Anleger*innen in Zeiten der Digitalisierung nachhaltig an sich binden.

Mit der Elinvar Plattform immer auf dem neuesten Stand

Genau hier setzt die Elinvar Plattform an. Sie ermöglicht es Vermögensverwaltern, ihre spezifische Expertise und ihren individuellen Kundenfokus mit den Vorzügen einer digitalen Plattform für die Anleger*innen gewinnbringend zu verbinden. Dabei baut die Plattform selbst auf einer Microservices-Struktur auf. Das bedeutet, dass die Plattform selbst aus mehreren Komponenten besteht, die über APIs miteinander kommunizieren. So kann jeder Teil der Plattform flexibel ausgetauscht und weiterentwickelt werden, wodurch die Elinvar Plattform konstant an neue technologische, regulatorische und operative Anforderungen angepasst werden kann.

Ein gutes Beispiel für die Verwendung von APIs durch die Elinvar Plattform ist die Anbindung der depotführenden Banken, welche die Vermögenswerte der Anleger*innen verwahren. Investieren Kund*innen mit einem Asset-Manager, der die Elinvar Plattform nutzt, können sie alle Vermögenswerte ihres Portfolios direkt über das Anleger*innenportal einsehen und brauchen nicht mehr auf ihre depotführende Bank zugreifen. Auch die Prozesse der Vermögensverwalter werden hierdurch effizienter: Diese technische Infrastruktur erlaubt es, alle relevanten Prozesse der Vermögensanlage über eine Plattform abzuwickeln. Wird beispielsweise eine Order in Auftrag gegeben, wird sie direkt im System geprüft und zur Ausführung an die depotführende Bank geschickt. Zusätzlich zeichnet sich die Elinvar Plattform durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus und ist an jeden Vermögensverwalter individuell anpassbar.

Herausragender Kundennutzen unter Berücksichtigung aller regulatorischen Anforderungen

Wie das Beispiel zeigt, ermöglichen APIs nicht nur die Integration unterschiedlicher Dienste in die Elinvar Plattform, sie ermöglichen auch eine nahtlose Nutzer*innenerfahrung. Mit nur wenigen Klicks erhalten Anleger*innen eine umfangreiche Übersicht über ihr verwaltetes Vermögen. Damit sparen sie nicht nur Zeit, sondern haben auch mehr Kontaktpunkte mit ihrem Vermögensverwalter.

Ferner hält Elinvar die Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung. Somit können sich Partner immer sicher sein, dass alle Prozesse auf der Plattform – einschließlich der Einbindung von externen Diensten durch APIs – sämtliche regulatorische Anforderungen erfüllen. Dies mindert den bürokratischen Aufwand für Vermögensverwalter erheblich und schafft ihnen damit mehr Zeit und Raum für ihre eigentliche Kernexpertise: ihren Anleger*innen durch umfangreiche Beratung, fußend auf langjähriger Expertise, einen nachhaltigen Wert zu liefern.