^Andreas Lukoschek | Office Drop In

Bei Elinvar erleben wir jeden Tag, dass unser Team den entscheidenden Unterschied macht. Aber wie? Darüber, und wie sich das Arbeiten in Berlin von dem in Sydney unterscheidet, spricht unsere Director Product Sam Love im Interview.

 

Elinvar: Arbeitgeber werben zunehmend mit ihrer Unternehmenskultur – nicht nur um Mitarbeiter*innen, sondern auch um potenzielle Kund*innen. Was verstehst Du unter diesem Begriff?

Sam: Für mich geht es bei der Unternehmenskultur allein um die Menschen in einem Unternehmen – sie beschreibt die gemeinsame Vorstellung von dem was wir tun, wie wir zusammenarbeiten, welche Überzeugungen wir haben und welche Werte wir leben. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter trägt dazu bei und schreibt die Unternehmenskultur selbst mit. Unternehmenskultur ist dynamisch und hat immer einen Einfluss auf die gesamte Organisation.

 

Wie würdest Du die Unternehmenskultur von Elinvar beschreiben und wie spiegelt sich diese in deinem Arbeitsalltag wieder?

Wir haben eine sehr internationale Kultur, die von einer unglaublichen Offenheit geprägt ist. Obwohl wir im Kern ein Tech-Unternehmen sind – das ist unschwer zu erkennen an den Star Wars Modellen auf unserem Bücherregal –, bin ich oft beeindruckt davon, wie gut die verschiedenen Bereiche in unserem Unternehmen zusammenarbeiten. Wir teilen eine gemeinsame Neugierde für die Themen der Anderen und haben das gemeinsame Ziel, unseren Arbeitsalltag immer besser zu machen.
Und obwohl wir ein relativ junges Unternehmen sind – wir haben gerade unseren zweiten Geburtstag gefeiert –, teilt unser Team einen großen Erfahrungsschatz und arbeitet sehr vertrauensvoll zusammen. Aber bei dem konstruktiven Chaos, das bei uns zuweilen herrscht, kommt natürlich auch das Lachen nicht zu kurz.
Bei uns im Team hat niemand nur eine Aufgabe, vielmehr geht es darum, das zu tun, was es braucht, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Gemeinsam tragen wir eine große Verantwortung in einer seriösen Branche. Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch Spaß haben können.

 

Bei Elinvar arbeiten Menschen aus mehr als 20 Nationen. Welchen Nutzen ziehst Du aus dieser Diversität in Deiner Arbeit als Director?

Mit einer so diversen Gruppe von Menschen zusammenzuarbeiten bringt auf jeden Fall ein paar Herausforderungen mit sich. Wir sprechen unterschiedliche Sprachen und haben alle unterschiedliche Erfahrungen und Erwartungen. Es braucht vielleicht ein bisschen mehr Engagement, um die Dinge zum Laufen zu bringen, aber die sich daraus ergebenden Vorteile sind enorm. Eng mit Menschen aus allen Teilen der Welt zusammenzuarbeiten bringt viele verschiedene Ideen und Perspektiven zusammen. Wir hören einander zu, und so lassen sich ganz neue Herangehensweisen an unser Produkt und unsere Arbeitsweise entwickeln. Schließlich hilft uns unsere Diversität auch bei der Lösung von Problemen und macht uns innovativer.
Aus dem gegenseitigen Verständnis füreinander ergibt sich, dass wir achtsam und rücksichtsvoll miteinander umgehen und wir füreinander Verständnis haben, wenn der eine oder die andere Mal nicht so tickt, wie man selbst.

Die Möglichkeit, von jedem und jeder Einzelnen hier zu lernen ist etwas, dass ich sehr hoch schätze – und das wird zunehmend auch zur DNA von Elinvar.

Sam Love, Director Product

 

Als Director Product arbeitest Du bei Elinvar mit einem sehr diversen Team aus Tech- und Finanzexpert*innen. War das Liebe auf den ersten Blick, oder eher eine Liebe mit Hindernissen?

Liebe auf den ersten Blick! Genau an dieser Schnittstelle von Tech und Finanzen erzeugen wir den Nutzen für unsere Partner. Von der gemeinsamen Expertise unserer Teams in beiden Bereichen profitiert das gesamte Unternehmen und beide ergänzen sich bei uns sehr gut.
Auch auf persönlicher Ebene finde ich die Diversität bei Elinvar unglaublich spannend. Dabei sind es nicht nur die verschiedenen Themen um Finanzen und Tech. Die Möglichkeit, von jedem und jeder Einzelnen hier zu lernen ist etwas, dass ich sehr hoch schätze – und das wird zunehmend auch zur DNA von Elinvar.

 

Bevor Du zu Elinvar gekommen bist, hast Du für Quantium, eine Data Science-Beratungsgesellschaft, in Sydney (Australien) gearbeitet. Inwiefern unterscheidet sich dies von den Erfahrungen, die Du in Berlin machen konntest?

Abgesehen davon, dass das Produkt auf Deutsch ist, seltsamerweise nicht so sehr, wie man denkt!
Wie Quantium in der Anfangszeit ist auch Elinvar ein junges Unternehmen, das schnell wächst – mit vielen ähnlichen Chancen und Herausforderungen.
Beide Unternehmen zeichnen sich durch eine sehr produktive Atmosphäre aus, sind – im positiven Sinne – sehr komplex, bieten datenbasierte Produkte und haben ambitionierte Teams, die bereit sind, mit den Unternehmen zu wachsen. Sowohl in Australien als auch in Berlin hatte ich das Glück, mit großartigen Partnern zusammenzuarbeiten, die die Implikationen und Vorteile der Digitalisierung erkannt haben, wissen welchen Einfluss diese Entwicklung auf ihr Unternehmen hat und bereit sind, die technologische Führerschaft in ihren jeweiligen Branchen zu übernehmen.
Anders als das Beratungswesen fokussiert sich Elinvar natürlich nur auf eine Plattform. Zudem befindet sich das Unternehmen in einer ganz anderen Phase des Wachstums. Und natürlich gibt es auch kulturelle und klimatische (sic!) Unterschiede und Berlin bietet keine Hafenaussicht – aber die Stadt an sich macht das wieder wett.

 

Auf ein letztes Wort – was macht das Elinvar Team aus?

Neues Lernen, Dinge anpacken, mit Spitzentechnologie arbeiten und dass wir Teil eines großartigen Teams sind.